Ein Projekt zur Gewaltprävention 2. Sek

in Zusammenarbeit mit: www.spiele-spielen.net

Projektidee

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Wie kann man Gewalt begegnen?

Man kann seine Augen schliessen und möglichst schnell vorüber gehen.
Man kann mit Gegengewalt reagieren.
Man kann die Gewalt thematisieren.
Man kann........
Oder man kann präventiv wirken.

Wir Lehrerinnen und Lehrer der 2. Sek. entschieden uns diesmal für die Prävention. Und da kam uns das Projekt "Spiele Spielen" dreier junger Sozialpädagogen aus Rorschach entgegen. Wir engagierten sie für eineinhalb Tage, bei uns im OSZ ihr Projekt gemeinsam mit uns durchzuführen.

Ziel des Projektes ist es, die Selbst- und Sozialkompetenz der Jugendlichen zu fördern. Mit Spielen sollen Erfahrungsmöglichkeiten geschaffen werden, in denen die Konfrontation mit sich selbst ermöglicht wird.

"Ein in Bewusstsein und Wert ausgeprägtes Selbst wirkt im wahrsten Sinne präventiv gegen Gewalt und Aggressivität." Hajo Bücken

Als erstes wurden wir Lehrerinnen und Lehrer an einem Mittwochnachmittag auf den neuesten Stand in Spielpädagogik gebracht. Danach probierten wir die meisten Spiele auch gleich aus. Uns Erwachsenen machte das sehr viel Spass und es war gleichzeitig auch ein wenig Teamentwicklung.

Das eigentliche Projekt führten wir dann an zwei aufeinanderfolgenden Tagen durch. Wir entschieden uns, die Jugendlichen in den Stammklassen zu belassen. Diese wechselten jeweils nach ca. einer Lektion den Leiter, das Zimmer und das Thema.

In der Aula fanden die Spiele Platz, welche viel Raum brauchten, etwa diejenigen mit dem riesengrossen Erdball oder dem Fallschirm. In den Klassenzimmern diejenigen, welche einen intimen Rahmen benötigten. Überall herrschte eine tolle Stimmung: Es wurde viel gelacht, studiert, ausprobiert, geneckt, erarbeitet und entwickelt.

Wer also dachte: "Toll zwei lockere Tage", der hatte sich zumindest teilweise getäuscht. Alle Beteilligten waren nach den "Spielstunden" recht müde und überrascht, dass spielen so anstrengend sein kann.