Gedichtabend
4. Klassen Carpanedo/Rüegg/Scherrer 28. Juni 2001
Während 4 Wochen im Monat Juni setzten sich die beiden Klassen intensiv mit Gedichten auseinander.

Auf vielfältige Art und Weise versuchten sie dieser Literaturgattung näher zu kommen. Es bereitete ihnen sichtbar Spass, sich mit Instrumenten, mit theatralischen oder malerischen Mitteln den ganz unterschiedlichen Gedichten und Dichtern zu nähern und sich intensiv damit auseinander zu setzen.

Natürlich sind die Kinder auch den Spuren der Dichter gefolgt und haben eigene Verse und Gedichte geschrieben:

Blümlein

Es war ein Blümlein zart und klein,
das wuchs neben einem Seelein.
Es war einsam und traurig.
Ist das nicht schaurig?

Da kam der Bauer Krummelaus
und pflückte das Blümlein aus der Erde raus.
Der Bauer Krummelaus stellte es in eine Vase.
Er beschnupperte es jeden Tag mit der Nase.

Als Max aus den Ferien kam
und das Blümchen nahm,
Schrie der Bauer Krummelaus: "Wie eine Schande!
Jetzt zieh ich dir die Ohren lange!"
(Daniel)

Frühling

Drei Kaninchen hüpfen froh:
"Es ist Frühling, juhu, joho!"

Seit es Frühling ist, ist es warm,
innerhalb des Waldes fliegt ein Schwarm.

Reihenweise blühen bunte Blumen.
"Endlich kommen kleine Eidechsen aus ihren Gruben."

Verbittert seufzt der Schneemann:
"Hilfe, ich habe fast keinen Schnee mehr an!"
(Désiréé)

Im Sommer

Im Sommer ist es heiss.
Da läuft einem bald der Schweiss.

Da kann ich nur sagen,
jetzt muss ich gehen baden.

Denn das Wasser ist schön warm,
dann kommt ein ganzer Leute Schwarm.

Wenn es mir wird zuviel,
dann schwimm ich halt im Nil.
(Raphael)

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