Vom Schaf bis zum Stoff (Die Verarbeitung von Schafwolle) 4. Klasse 2006 bei Frau Betschart
Igitt! Diese Wolle stinkt! So tönte es als die 4.Klässler die frischgeschorene Schafwolle in die Hand nahmen. Ja, die Wolle war schmutzig und roch nach Stall. Also nichts wie ran und die Wolle waschen. Einmal waschen reichte nicht, gleich mehrmals musste diese Wolle gewaschen und gespült werden.

Als die Wolle trocken war, musste sie gekardet (gekämmt) werden, damit alle Haare in die gleiche Richtung verlaufen. Dies ist sehr wichtig, damit die Wolle gesponnen werden kann.

Spinnen sieht so einfach aus, aber ganz ohne Übung geht es nicht, um einen langen und gleichmässigen Faden herzustellen. Die SchülerInnnen zeigten viel Eifer und Geduld beim Spinnen. Sie probierten es mit den Handspindeln und dem Spinnrad. Schon bald hatten einige den Dreh raus. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich, es entstanden Wollfäden von einigen Zentimeter bis Stücke von mehreren Metern.

Diese Fäden galt es nun verweben, wobei mit gekauftem Garn ergänzt wurde. Die zwischen Astgabeln gewebten Stoffstücke sahen sehr hübsch aus.

Mal selber Wollfäden herzustellen begeisterte die SchülerInnen sehr.

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