Klassenlager, September 2003 in Orselina

6. Primar, Buhl/Gort/Zeinzinger

Montag, 8. September

Der erste Tag im Klassenlager. Um 8.15 Uhr war Besammlungszeit beim Oberstufenzentrum. Wenige Minuten später rannten alle mit riesigem Getrampel in den Car. Wir hatten es lustig. Auf der Reise konnten wir den Film „Little Indian“ schauen.

Unterwegs machten wir bei einer Tankstelle Rast. Alle stürmten in den Kiosk. Dann dauerte es nicht mehr lange. Der Car hielt in Locarno beim Bahnhof und wir mussten in einen kleinen Linienbus umsteigen. Der war sogleich überfüllt. Mittags kamen wir in Orselina an, Juhuiiiiiiiiiiiii!!!!!

Wir mussten noch etwa 15 Minuten die Strasse nach oben gehen, was mit den schweren Koffern nicht sehr lustig war.


Beide Klassen (Gort/Buhl und Zeinzinger) lauschen gespannt den Anweisungen

Im Lagerhaus richteten wir unsere Schlafsäle ein und assen unseren Lunch.


Die Aussicht vom Lagerhaus aus.

Am Nachmittag bekamen wir Ortspläne von Orselina. In Gruppen hatten wir einiges zu besichtigen und mussten nachher wider ins Lagerhaus zurückfinden.

Nach dem Essen wollten wir die Kirche „Madonna del Sasso“ was soviel wie Felsenmadonna heisst, besichtigen. Sie war aber schon geschlossen, so konnten wir sie nur von aussen betrachten.


die wunderschöne Kirche „Madonna del Sasso“





Dienstag

Am Dienstagmorgen fuhren wir mit dem Bus nach Sonogno, zuhinterst im Verzascatal. Wir besichtigten Giorgios Dorf. Giorgio ist die Hauptfigur aus dem Buch „Die schwarzen Brüder.


Haus in Sonogno hier wird immer noch Brot gebacken


Von dort aus wanderten wir dreieinhalb Stunden bis zur ponte dei salti in Lavertezzo.


ponte dei salti Rast an der Verzasca


Da es nicht so gutes Wetter war kehrten wir früher als geplant zurück.

Am Abend fuhren wir nach Ascona. Frau Buhl spendierte uns ein Eis.

Simon, Sepp, Laura





Mittwoch

Heute fuhren wir mit dem Zug nach Bellinzona. Dort erwartete uns Frau Gabrielli, die Stadtführerin. Zuerst besuchten wir das Castelgrande, das das grösste der drei Schlösser in Bellinzona ist.


castelgrande


castelgrande von der piazza del sole aus


Man hatte von dort eine schöne Aussicht über die ganze Stadt. Nach der Schlossbesichtigung liefen wir weiter in die Altstadt, in der das Rathaus steht.


Stadtführung im Rathaus von Bellinzona


Als wir dann endlich auch das Rathaus besichtigt hatten, bekamen wir eineinhalb Stunden Freizeit. Während dieser Zeit schlenderten wir durch die Stadt. Um 14.30 Uhr trafen wir uns vor der Kirche in Bellinzona wieder. Wir fuhren mit dem Zug zurück nach Locarno. Dort durften wir noch eineinhalb Stunden im Lago Maggiore baden.


baden im Lago Maggiore


Nach dem gemeinsamen Abendessen sahen wir uns den Film Yamakasi an, in dem es darum ging, ein Kind zu retten. Um 22.15 Uhr hatten wir Nachtruhe, aber in den Zimmern wurde es noch einige Zeit nicht ruhig.





Donnerstag

Am Donnerstag fuhren wir mit dem Zug nach Bellinzona und weiter nach Lugano Paradiso. Von dort aus fuhren wir mit der Standseilbahn auf den San Salvatore, wo wir die schöne Aussicht genossen und fotografierten(Melide).


Melide, vom San Salvatore aus betrachtet

Nachdem wir alles betrachtet hatten, wanderten wir runter nach Melide, wo wir am See zu Mittag assen und Frau Buhl uns erwartete. Nach dem Mittagessen besuchten wir Swiss Miniatur, in dem es die grössten Sehenswürdigkeiten der Schweiz in Kleinformat gibt.



Schülergruppe im Swiss miniatur Swiss miniatur


Zurück im Lagerhaus assen wir mit der anderen Klasse das Abendessen, das wie immer sehr lecker war. Nachher gab es ein Lagertoto, bei dem man verschiedene Spiele wie beispielsweise Seilziehen, Montagsmaler, Pfeilschiessen und vieles mehr machen musste.


Montagsmaler Personen erkennen


Hahnenkampf Lacht sie? Lacht sie nicht?

Es war ein sehr schöner Tag.

Minir, Shkelqime, Mirjam





Freitag

Nach dem Morgenessen mussten wir zu Fuss zur Kirche „Madonna del Sasso“. Nach der Besichtigung der Kirche fuhren wir mit der Seilbahn von Mario Botta auf den Berg Cardada. Von der oberen Station aus liefen wir auf die Aussichtsplattform und hatten eine schöne Aussicht auf den Lago Maggiore. Man sah sogar nach Italien.


Aussicht über den Lago Maggiore Maggiadelta


Nachher fuhren wir mit der Sesselbahn noch ganz hinauf nach Cimetta. Von dort aus liefen wir wieder auf eine Aussichtsplattform.


Minir und Tobias auf dem Gipfel Geologie auf Cimetta


Danach wanderten wir wieder hinunter bis zur Seilbahnstation.


Wanderung auf Cimetta

Dort assen wir den Lunch. Wir spielten verschiedene Spiele.


Mittagspause auf der Alp Cardada

Später ging es wieder nach Monte Bré und von dort aus zum Lagerhaus. Die eine Gruppe war über eine halbe Stunde vor den anderen dort. Wir hatten noch sehr viel Freizeit.


Ob Frau Buhl gewinnt?

Als die andere Klasse auch wieder zurück war, ging das Pingpong-Turnier weiter. Herr Gort gewann am Ende. Nach dem Pingpong-Turnier gab es Abendessen. Es war wie immer sehr fein. Danach ging es mit dem „Bunten Abend“ weiter.

Am Bunten Abend gab es verschiedene Spiele. Nach den Spielen war Disco auf dem Programm. Sie war sehr cool.


Disco

Um 24.00 Uhr gab es noch ein letztes Lied und um 24.15 Uhr war Nachtruhe.





Samstag

Am Samstag war wie immer früh Tagwache. Als Frau Buhl in unsere Zimmer kam, sagte sie, dass wir so viel wie möglich bis zum Morgenessen packen müssen. Nach dem Morgenessen wurde gründlich geputzt. Das Putzen war ausnahmsweise lustig. Als wir alles geputzt und gepackt hatten, mussten wir draussen auf dem Parkplatz warten. Danach mussten wir hinunter zur Kirche laufen und warten, bis der Bus kam.


warten auf den Bus

Um etwa 14.30 Uhr kamen wir bei der Turnhalle Kupfentreff an. Es waren viele Eltern dort, die auf uns warteten.

Patrice, Dragomir, Catherina